Siegfried Wagner (1869 - 1930)
| Siegfried Wagner Szene der Kathrin, aus der Oper "Der Friedensengel", op. 10 Szene des Herzogs, aus der Oper "Herzog Wildfang", op. 2 Sinfonie C-dur; |
| Konzert der Bayreuther Festspiele Chor und Orchester der Bayreuther Festspiele Leitung: Marc Albrecht, Peter Schneider, Pierre Boulez, Eiji Oue und Christian Thielemann Solisten: Ricarda Merbeth, Sopran; Arnold Bezuyen, Norbert Ernst, Tenor Richard Wagner: "Der fliegende Holländer", Ouvertüre; Chor der Matrosen aus dem 3. Akt; Siegfried Wagner: "Das Flüchlein, das jeder mitbekam", Ouvertüre; Richard Wagner: "Wesendonck-Lieder"; "Lohengrin", Vorspiel und Brautchor aus dem 3. Akt; "Tristan und Isolde", Vorspiel und Liebestod der Isolde; "Tannhäuser", Ouvertüre; Franz Liszt: "Eine Faust- Symphonie", Schlusschor Aufnahme vom 22. August 2005 in der Oberfrankenhalle, Bayreuth |
| 19:03 Siegfried Wagner: "Der Bärenhäuter" Märchenoper in drei Akten Hans Kraft Volker Horn Melchior Fröhlich Henry Kiichli Lene Ksenija Lukic Gunda Theresa Koon Luise Beth Johanning Pfarrer Wippenbeck Lars Hübel Nicolaus Spitz Alfred Feilhaber Anna Kerstin Quandt Oberst Muffel Nikolai Barowski Caspar Wild Roland Hartmann Der Fremde André Wenhold Der Teufel Adalbert Waller und andere Chor des Thüringer Landestheaters Rudolstadt Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt Leitung: Konrad Bach Aufnahme von 1993 |
| Live aus dem Stadttheater Fürth Siegfried Wagner "Der Kobold" Oper in Drei Akten Gertrud, Wirtin im Dorfe - Regina Mauel Verena, ihre Tochter - Rebecca Broberg Ekhart / Der alter Ekhart - Andreas Mitschke Der Graf - Nicholas Isherwood Die Gräfin - Martina Borst Jeanette, Kammerzofe - Ksenija Lukic Seelchen, Kobold - Youn-Jae Park Wandernde Sänger und Schauspieler: Volker Horn, Achim Hoffmann, Johannes Föttinger, Philipp Meierhöfer Chor der Hochschule für Musik Nürnberg- Augsburg Nürnberger Symphoniker Leitung: Frank Strobel |
| aus Halle/S Siegfried Wagner: Sonnenflammen Oper in drei Akten |
| Übertragung aus dem Konzertsaal Solingen Der Heidenkönig, op. 9 Oper in einem Vorspiel und 3 Akten von Siegfried Wagner Bodo: Andreas Heichlinger Wera: Mechthild Georg Radomar: Thorsten Scharnke Ellida: Dagmar Schellenberger Gelwa: Rebecca Broberg Waidewut: Volker Horn Krodo: André Wenhold Der Mönch: Erin Caves Jaroslaw: Adam Kruzel Hoggo, ein Mühlknecht: Joachim Höchbauer Ein Mädchen/Eine Magd Gelwas: Beate Maria Müller Ein Wachtmeister der polnischen Truppe: Achim Hoffmann Die Wehklage: Christine Maier Ein Bursche: Philipp Hoferichter Ein Bauer: Achim Hoffmann Volk, Richter, Waidelotten, Waidelottinnen, Sigonotten: Polnischer Kammerchor "Schola Cantorum Gedanensis"; Bergische Symphoniker, Leitung: Hiroshi Kodama |
| Konzertsaal der Polska Filharmonia Baltycka in Gdansk Aufzeichnung vom 28.6.08 Siegfried Wagner "Der Schmied von Marienburg", Oper in drei Aufzügen op. 13 Marek Kalbus - Heinrich Reuß von Plauen, Komtur von Schwetz Till Schulze - Michael Küchmeister von Sternberg Anton Leiß-Huber - Alfred von Jungingen Christoph von Weitzel - Helwich von Hartenstein Karl Schneider - Muthart, Waffenschmied der Marienburg Maacha Deubner - Frau Madaldrut, seine Mutter Anne Wieben - Wanhilt, seine Frau Johannes Föttinger - Martin, sein Geselle Therese Glaubitz - Winelib, eine Waise Ralf Sauerbrey - Willekin, ein Bürger Rebecca Broberg - Friedelind, seine Tochter Solis'ci oraz Chór Orkiestra Symfoniczna Polskiej Filharmonii Baltyckiej Leitung: Frank Strobel |
| Direktübertragung der Uraufführung aus der Stadthalle Metzingen Siegfried Wagner "Rainulf und Adelasia" Oper in 3 Akten op. 14 Am 2. August 1922 beendete Siegfried Wagner (1869- 1930) die Partitur zu seiner 14. Oper "Rainulf und Adelasia". Der gewichtige Dreiakter setzt den heutigen Rezipienten einigermaßen in Erstaunen, denn Siegfried scheint Entwicklungstendenzen zu huldigen, die sein Vater Richard überwunden zu haben glaubte. Der einzige Sohn, der bei Engelbert Humperdinck studierte, orientiert sich viel eher an der 'Großen Oper' im Stile Meyerbeers, er greift zu verwinkelten Schauplätzen, erzählt von heroischen Leidenschaften zwischen Giftbechern, Adelsstolz, Hexen, Bastarden und machtlüsternen Intrigen. So jedenfalls mutet die Geschichte Rainulfs an, der dem Bruder Osmund das Glück und die Herrschaft nicht gönnen mag. Vielleicht blieb, aufgrund dieser schon zur Entstehungszeit nicht mehr ganz aktuellen Rittertragödie, Siegfried Wagners op. 14 liegen. So kommt es erst jetzt zur (konzertanten) Uraufführung, der man mit Spannung entgegen sehen darf. Denn Siegfried Wagners Stoffe, deren Anspielungen mittlerweile erblasst sind, faszinieren durch ihre enigmatische Fremdartigkeit. Zudem ist ein Komponist am Werke, der sein Handwerk versteht. Etwas durchaus Meisterliches ist ihm eigen, er schreibt eine Musik, die epigonal und eigensinnig zugleich ist. |